HemaPräsenz

Hilfe zur Monitor-Einstellung

Ohne professionelle Hilfsmittel

Ein Test mit ausreichenden Infos

... auch zur Druckeranpassung

Vorbemerkung:

Da ein Monitor die visuelle Referenz ist, muss er deshalb optimal eingestellt sein und - diese Einstellungen sollten bei einem z.B. acht (8) bis zwölf (12) Arbeitsstunden/Tag nach ca. sechs (6) Monaten nachreguliert werden. Vom Anwender wird einfach noch nicht akzeptiert, dass ein Monitor altert und um so schneller je mehr er in Betrieb ist.

Beachten Sie bitte:
dass bei TFT-LCD Displays andere Voraussetzungen vorliegen! Das weiter auszuführen, sprengt den Rahmen dieser Informationen; lesen sie bei Bedarf Fachartikel im WWW.

Da gerade im Consumer-Bereich heute fast nur noch TFT-Displays gekauft werden, verwischen sich die erkennbaren Unterschiede zwischen CRT und TFT immer mehr. Ich selbe arbeite im Zwei-Monitorbetrieb, habe die Vor- und Nachteile immer vor den Augen gehabt. Die Darstellung auf einem TFT ist hell, vor allem sehr kontrastreich. Beides i.d. Regel auf 100 Prozent voreingestellt und oft nicht regelbar! Bei einer Reaktionszeit < 8ms auch noch halbwegs akzeptabel. Billigste TFTs < 200 EUR haben noch einen VGA- (analog) Anschluss, bessere einen DVT-D Anschluss und teuere beide Anschlussvarianten.

NUR - bearbeiten Sie auf solch einem TFT ein Foto, es ist ausreichend scharf, farbrichtig und kontrastreich (falls gewünscht), so werden Sie vom Ausdruck auf dem eigenen Farbdrucker i.d. Regel enttäuscht sein. Das Bild erscheint Ihnen viel zu flau.
Selbst wenn ein preiswerter TFT-Monitor in Grenzen regelbar ist, für digitale Bildbearbeitung im Sinne des Wortes, ist er, leider, (noch) nicht geeignet.

Da haben Sie nun ein tolles TFT-Display gekauft und, Sie lesen u.a., dass Sie bei langen Standzeiten einer Darstellung möglichst kontrastreiche Farben, an 1. Stelle Hintergrund schwarz, Vordergrund weiss, vermeiden sollen. Es wird Ihnen u.U. noch zugemutet, für Bewegung auf dem Monitor zu sorgen.
WARUM? Das Wort heisst Bildkonservierung. Bei normaler Benutzung, also stets Bewegung auf dem LCD-Display in für das Display angenehmen Farben, tritt die sogenannte Bildkonservierung nicht auf. Es ist vermutlich eine Absicherung der Hersteller, dass im Fall des Falles überhaupt darauf hingewiesen wird. Das Problem ist aber da!

Tipp:
Beurteilen Sie Fotos nur mit ausreichendem Hintergrundwissen, etwas erfahren Sie hier in einigen Artikeln!

Doch nun weiter zu den Einstellungen:

Bevor Sie überhaupt mit Änderungen an den Einstellungen beginnen, sollte der Monitor etwa eine Stunde eingeschaltet sein. Es darf kein Ruhezustand wirksam werden. Der Monitor (ein CRT) muss einfach warm gelaufen sein! I.d. Regel sind 20-30 min ausreichend. Sie selbst können das ohne Messgerät nicht feststellen.
Erst dann sind Hardware-Einstellungen, also Kontrast, Helligkeit in Bezug auf Gamma, die drei Grundfarben und ggf. auch Farbtemperatur, sinnvoll und es kann mit weiteren Massnahmen darauf aufgebaut werden.
Beachten sie auch, dass ein fabrikneuer Monitor i.d. Regel vom Hersteller auf 9300 Kelvin Farbtemperatur eingestellt ist. Das täuscht zusätzlich einen hohen Kontrast im Weissbereich vor ist somit generell für die Textverarbeitung voreingestellt (der Kunde ist dann schon einmal zufrieden).

Ich selbst nutze bei der Arbeit am Monitor inzwischen nur noch digitale Monitore und eine angepasste Arbeitsbrille. Eine z.B. getönte Brille oder gefärbte Kontaktlinsen, verfälschen den Farbeindruck. Im weiten Home-Bereich der digitalen Bildbearbeitung, ist das i.d. Regel jedoch bedingt vernachlässigbar, wenn es beim speziellen Einsatzzweck berücksichtigt wird.

Grund-Vorraussetzung ist wieder, dass Ihr Monitor nicht zu alt ist, also die Bildröhre noch die nötige Helligkeit und Kontrast liefern kann. Geht die Darstellung bereits in Richtung Unschärfe, es wird dann von Matschigkeit gesprochen, lassen sich optimale Einstellungen nicht mehr vornehmen. Mit diesem Test werden Sie das schnell feststellen; wenn nämlich die Regler für Helligkeit und Kontrast bereits am Anschlag stehen und die für die Gammakorrektur nötigen Einstellungen nicht mehr möglich sind.

Erwähnenswert ist noch, dass einige Hersteller CRT-Monitore anbieten die über eine Auto-Kalibrierung verfügen. Das bedeutet nur, dass durch gelegentliches Aufrufen dieser Funktion (Taste?) die Alterung des Monitors durch automatische Anpassung von Kontrast und Helligkeit ausgeglichen wird.

Einstellung Monitor: Kontrast, Helligkeit (Gamma)

Es sind andere und auch differenzierte Darstellungen im Umlauf um einen Monitor danach zu profilieren und dann als Folge auch den (die) Drucker danach anzupassen.
Allerdings, es muss immer wieder erwähnt werden, es es für jeden Drucker, jede Papiersorte, jede Tinte (falls nicht Original) ein extra Druckprofil anzulegen.

Oder - falls Sie Monitore nur grob kalibrieren möchten, bzw. unter Windows® arbeiten, laden Sie sich die zuvor erwähnten Dateien für Kontrast und Farbe (monitor) als gesamtes Tool mit Anleitung, als PDF-Datei herunter. Es ist direkt und kostenlos vom Photo-Industrieverband zu bekommen.

Arbeitsschritte:

Sie brauchen nun Ihr Programm zur Bildbearbeitung. Nutzen sie mehrere Programme, so nehmen Sie das mit welchen überwiegend gearbeitet wird. Dass Browser jeweils die Farben sehr unterschiedlich darstellen, ist Ihnen sicher bekannt; darum das bevorzugte Programm zur Bildbearbeitung.

Alle hier genannten Vorgehensweisen sind quasi immer gleich und nur durch unterschiedliche Hard- und/oder Software anders erklärt. Der Monitor sollte, falls zurück gestellt und er es in der gewünschten Auflösung (mindestens oder möglichst 1024x768 Pixel) kann, mit 24-Bit Farbtiefe (16,7 Millionen Farben) arbeiten.

Damit sind, als Grundeinstellung, Kontrast, Helligkeit und bedingt auch das Gamma, eingestellt.

Mit der Korrektur des Gamma wird die Helligkeit im mittleren Tonwertbereich derart geregelt, dass ein Wert von 50 Prozent Grau auch mit 50 Prozent Helligkeit angezeigt wird.
Leider ist es fast immer so, dass ein Monitor, selbst neu gekauft und an einem PC/Windows, i.d. Regel das angestrebte 50 Prozent Grau viel zu dunkel ausgeben wird. Die dunklere Darstellung vermittelt indirekt mehr Kontrast. Selbst Browser verschiedener Hersteller bieten farb- und helligkeitsbezogen keinen neutralen Gammawert; entweder zu hell oder zu dunkel, selten so, dass Sie mit ihrem kalibrierten Monitor zufrieden sein können. OK - der Masse der Normalanwender ist das überhaupt nicht bewusst. Woher auch? Monitor kaufen, am Computer anschliessen, Einschalten und "man ist zufrieden" mangels besserem Wissen.

Steht Ihnen für die Einstellung des Gamma eine externe Datei zur Verfügung, der Hintergrund ist i.d. Regel ein Schachbrettmuster, so können sie das parallel zum genannten Verfahren »Helligkeit anpassen« nutzen. Je nach Ihrer aktuellen Monitorauflösung müssen Sie diese ggf. verringern; z.B, auf 800x600 oder sogar 640x480 Pixel, um das Schachbrettmuster des Hintergrundes ausreichend kontrastreich (gross) zu erkennen. Alternativ können Sie es auch so lassen oder in ein Programm exportieren und einen für Sie angenehmen Zoomfaktor einstellen.

An dieser Stelle der Hinweis, dass Gesagtes voraussetzt, dass Ihnen keine anderen Möglichkeiten wie z.B. Mac-Computer, oder Adobe-Gamma in Photoshop oder etwas anderes von vornherein zur Verfügung stehen. Unter einem Windows-PC sind oft auch Einstellungen an der Grafikkarte möglich.

Graukeil

Zwischen-Bemerkung:
Wenn Sie die jeweilige Weiss-Grau Abbildung des Monitors mit einem z.B. Farb-Tintendrucker ausdrucken, wundern Sie sich nicht über das u.U. farbstichige Ergebnis. Mit schwarzer Tinte allein zu drucken ist nicht optimal, da bei einem dünnen (lichtem) Farbauftrag der der Grautönungen simulieren soll, die einzelnen Punkte sichtbar werden. Neuere Tintendrucker bieten dafür extra Patronen mit Grautönen an.
Um dem entgegen zu wirken, wird versucht, aus den drei Grundfarben und Schwarz ein Grau zu simulieren - so entsteht halt der Farbstich.

Der letzte Schritt ist nun, die Farbtemperatur des Monitors an das Umgebungslicht, auch unter Berücksichtigung wie und womit ein Ergebnis erzielt werden soll, anzupassen. Als mittleren und durchaus neutralen Wert sollte in diesem letzten Schritt die Farbtemperatur auf einen Wert zwischen 6000 und 6500 K eingestellt werden.
Die meist genannten 6500 K bedeuten und sagen aus, dass ein weisses Blatt Papier bei mittlerem Tageslicht beleuchtet wird. Die Ungenauigkeit was z.B. am jeweiligen Arbeitsplatz (Lichtstreuung, Mobiliar usw.) auch die Papierfarbe weiss ist sehr unterschiedlich, diesem mittleren Tageslicht von 6500 K entspricht ist im Consumer-Bereich nicht so von Bedeutung.
Hat Ihr Arbeitsraum hingegen eine warme Ausstrahlung und noch weitgehend eine warme Beleuchtung mit Glühlampen, ist sicher die Wahl von 5000 bis 5500 K empfehlenswerter, auch wenn es für Sie ungewöhnlich gelblich erscheinen mag. Das bedeutet leider auch zwangsläufig, dass Sie bei einem Proof mit Tinte gedruckt, dieses länger trocknen lassen und auch in dieser Arbeitsumgebung kontrollieren sollten.
Anmerkung: Im Handel gibt es spezielle Leuchtstofflampen die genau für die Beleuchtung in grafischen Betrieben bzw. zur Bildbearbeitung entwickelt wurden. Den Monitor dem Wert der Lampe mit 5000 K anzupassen ist eine ideale Kombination.

Tipp: Daran denken, das Motiv am Monitor und das Gedruckte unter den selben Lichtverhältnissen beurteilen!
Dass dann bei Tageslicht das Ergebnis nicht Ihren Erwartungen entspricht, liegt dann i.d. Regel an der nicht optimalen Übereinstimmung von der Darstellung am Monitor und des gedruckten Objektes.
Darum ja auch der Hinweis auf Normlicht.

Das Druckergebnis In Verbindung mit einem (Ihren) Zielgamma kann dann als wieder abrufbares Profil unter einem beliebigen Namen abgespeichert werden.
So können Sie, für unterschiedliche Zwecke, jeweils eigene Profile generieren und wieder abrufen. Das kann u.a. sehr nützlich sein, wenn Sie verschiedene Monitorprofile für verschiedene Printer von Laboren brauchen; Thema Ausbelichtungen.

Monitoreinstellung zur Druckeranpassung
Einige wichtige Anmerkungen vorab:
Verwenden Sie die Kombination von Farbraum und Farbprofil, mit der Sie die besten Ergebnisse für den jeweiligen Zweck erreichen. Mit dem Farbraum sRGB sind sie (fast) immer auf der sicheren Seite!
Wie Sie vielleicht selbst schon festgestellt haben, auch durch das Lesen hier in diversen Abschnitten, es gibt kein Alleinstellungsmerkmal, alles ist miteinander verbunden. Um Ausdrucke richtig mit dem Monitor zu vergleichen, benötigen Sie eine passende Lampe (Umgebungslicht).
Verwenden Sie eine alte Schreibtischlampe, die noch eine Leuchtstoffröhre mit einer normalen Glühlampe kombiniert, so ist Mischlicht vorhanden. Alternativ, was sicher für den Einzelfall ggf. unwirtschaftlich ist, kaufen oder leihen Sie sich eine spezielle Leuchtstoffröhre, die grafischen Standards entspricht.

Sie müssen sogar davon ausgehen, das jedes Ihrer Grafikprogramme das Monitorbild etwas anders aussehen lässt. Es sind die jeweiligen Farbausgleichstabellen der Farbräume die hier mit ins Spiel kommen. Verwenden Sie dann noch unterschiedliche Papiere, kann das Endergebnis nicht gleichbleibend gut sein.
Es ist nichts so einfach wie es die Werbung Ihnen verspricht!

Das Hauptproblem besteht ja darin, ein z.B. eingescanntes Foto oder eine andere farbige Vorlage, oder Bilder aus einer Digitalkamera die am profilierten Monitor ausgearbeitet werden, nun auch genau so als Druckergebnis zu bekommen. Dass eine jeweilige Anpassung, wie hier beschrieben, immer nur für ein Druckermodell optimal ist, damit muss sich einfach abgefunden werden.

Neben diesen Vorlagebeispielen werden noch viele solche im Web kostenlos angeboten.

Klagen und Missverständnisse kommen dann auf, wenn "ein Foto oder eine Grafik" wo anders besser oder schlechter aussieht. Wer Ausbelichtungen seiner Bilddateien machen lässt wird bei manchen Händlern ja auch mit Referenzdateien versorgt.

Arbeitsschritte:

Diese Bilddatei, wenn Sie sie sich per Download geholten haben, aber auch jede andere Bilddatei von hoher Qualität und grossem Farbumfang ist geeignet, für Ihre Referenzdatei.

Nun kommt ein schwieriger und eventuell etwas arbeitsaufwendiger aber entscheidender Punkt.
Mit dieser Referenzdatei müssen Sie nun entscheiden ob die Farben für Sie schon stimmen.

RGB-Farbbalken:

Alle Abstufungen müssen zu sehen sein, ggf. vergrössern. Das gilt dann auch für einen Testausdruck. Zugewiesen ist der RGB-Balkengrafik der Farbraum sRGB.

RGb-Balken

Alles bisher Gelesene hört sich vielleicht abschreckend an, geht leider oft an den Problemen noch vorbei. Das ist Fakt und nach dem heutigen technischen Stand im Homebereich einfach nicht, im Profibereich aber weitgehend zeitintensiv und auch teuer, lösbar.

Vermutlich entspricht die Referenzdatei aber Ihren Ansprüchen oder es ist einen neuer Monitor fällig.

Gratulation! Sie haben es geschafft

Wichtig!
Bedenken Sie, dass nun jede Veränderung einer Reglereinstellung, warum auch immer, Ihre bisherige Arbeit zunichte macht. Eine zu dunkle oder zu helle Darstellung, ein zu flaues Bild, ist einfach so falsch. Das können oder müssen Sie sogar mittels Digitaler Bildbearbeitung an einen (Ihren) optimal eingestellten Monitor korrigieren.

Für die rein visuelle Verwendung sind sie nun gerüstet.

Präsentieren Sie nun Ihre Werke im WWW. Wer die visuelle Darstellung nicht gut, nicht einmal befriedigend findet, hat nun selbst ein Problem das ihm leider i.d. Regel nicht bekannt ist. Angefangen beim benutzten Lieblingsbrowser oder seinem Monitor. Damit sind wir wieder, fast, am Anfang.

Bleibt noch die Printausgabe

Spezielles zum Ausdruck der Referenzdatei(en)

Drucken Sie die Referenzdatei nun auf Ihrem einzigen oder mehreren Druckern aus (auch bei Freunden und Bekannten). Ja - die Unterschiede können gering oder gewaltig sein.
Selbst Billigdrucker (Tinte) um die 50-100 Euro können heute eine erstaunliche und gewünschte Ausgabe bieten. Die Hersteller, leider nicht alle und von Modell zu Modell differenziert, haben die Druckertreiber optimiert um die Kunden nicht abzuschrecken. Der erste Ausdruck der Referenz kann also für sie schon (fast) zufriedenstellend sein.

Manche Farblaserdrucker in der Preisklasse ab ca. 500 EUR (Stand 2007) haben heute bereits in der Hardware (Speicher) und in der Software (PPD - Treiber) Einstellmöglichkeiten, die Sie vermutlich nicht einmal zu 50 Prozent nutzen werden.

Fazit:

In den Fällen wo gute Bildqualität auch noch preiswert erreicht werden soll, ist der Weg zum Ausbelichten i.d. Regel die gute Lösung.
Wenn sich diese Einsicht durchsetzte, würden die Tintendrucker wohl wieder teuerer, dafür die Tinte dann zwangsläufig billiger. Und - auch die Farb-Laserdrucker würden preislich eine Alternative bieten, wenn auch nicht für Fotos in Ausbelichter-Qualität.

Vielleicht konnte ich mit meinen Erklärungen, wenn auch zwangsläufig nicht tiefgängig genug, Ihr Interesse wecken um nun selbst etwas zu tun.

Profile unter Mac- und Windowssystemen:
Mac OS X10.x.x
Mac OS 9.xx bis OS 8.5

Windows XP
Windows 2000
Windows NT
Windows 9x ME

/Library/ColorSync/Profiles
/Systemordner/Colorsync Profile

C:\ Windows\System32\Spool\Drivers\Color

C:\ WinNT\System32\Spool\Drivers\Color
C:\ WinNT\System32\Color
C:\ Windows\System\Color
Zwei Profile meines 21-Zoll CRT-Monitors

Zu sehen ist im Bild, als Beispiel, das Profil des mittleren Grünwertes.
Das Monitor-Profil wurde mit dem "Colorsync-Dienstprogramm (zur Display Kalibration und Profilierung) von Apple" eingestellt.
Farbtemperatur: 6000K
Gamma: 2.0

Zu sehen ist im Bild, als Beispiel, das Profil des Medien-Weisspunktes.
Erstellt ebenfalls mit dem zuvor genannten Dienstprogramm von Apple für Mac-Computer.
Auch hier - Farbtemperatur: 6000K
Gamma: 2.0
Hierzu eine kurze Darstellung, wie die Anpassung mit Colorsync unter Mac-OSX vorgenommen werden kann. Die Vorgehensweise ist bei diesem Verfahren vom Ablauf her immer gleich, nur mehr oder weniger ausführlich oder umfangreich in den möglichen Einstellungen.

Erwähnenswert ist, das nun mit Windows-Vista® ein spezielles Windows-Color-System "WCS" angeboten wird womit Farbmanagement erleichtert werden soll. Gerätehersteller können sich zwangsläufig nur langsam darauf einstellen. Ob das Drumherum mit Farbprofilen zu arbeiten wirklich einfacher und vor allem verständlicher wird, muss die Zukunft zeigen.

Mit dem bereits erwähnten Tool der "Fa. Bergdesign™" würden Monitorprofile, bei gleichen Vorraussetzungen (gleiches Umgebungslicht und ein ausgeruhtes Auge für den subjektiven Farbeindruck) ebenso ausfallen.
Das Tool arbeitet sehr differenzierter und ist eine Empfehlung wert, hat allerdings keine deutsche Benutzerführung. Wer also nicht in etwa weiss was eingestellt werden muss und wie, bekommt nur ein unbrauchbares Zufallsergebnis.

- hs -

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Letzte Änderung: 07/05/2011 - 19:49 Uhr