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Farbmanagement - Farbräume

(oder auch CMM = Colormanagement)

Ein Farbmanagement-System (CMS = Color-Management-System) ist ein technisches Verfahren mit dem die Farbinformationen unterschiedlicher Geräte miteinander verglichen, übersetzt und derart einander angeglichen werden, bis ein menschliches Auge keinen Unterschied zwischen Vorlagen, Monitor und Ausgabe (Druck) feststellen kann.

Das Farbmanagement ist so wichtig, weil sich nur damit wirklich akzeptable Ergebnisse erreichen lassen!
Nötig ist es, weil alle Geräte einen unterschiedlich grossen Farbraum haben. Die Farbe Rot mit dem 8-Bit RGB Hexwert #FF0000 sieht auf einem anderen Monitor nicht gleich aus. Das können sie leicht mit einem «Digital-Color-Farbmesser» (auch Software) nachprüfen wenn sie damit hier über die Farbe ROT fokussieren und ein anderer Wert, als hier genannt, angezeigt wird. So ist das mit allen Farben und vor allem kommt das beim Drucken zum Tragen.

Die Grundfarben bzw. die Farbempfindung dieser Webpräsenz ist festgelegt beim Hintergrund im Content (Fliesstext) als 8-Bit RGB-Hexwert mit #101010, die Navigationsleiste (links) mit dem Hexwert von #150000. Nur der Kopf-Logobereich ist wirklich schwarz mit dem Hexwert von #000000.
Die von den Geräten und Druckverfahren unterschiedlich darstellbaren Farben werden als Gamut bezeichnet.
Um wirklich zu verstehen was Farbe-Farbempfindung für uns ist, muss ich leider auf das Fachgebiet der Farbmetrik verweisen, es ist hier nicht das Thema.

Leider sind nur professionelle Programme wirklich und noch unterschiedlich in der Lage dieses Farbmanagement einzusetzen. Dabei ist das heute gebotene Farbmanagement selbst im Profibereich noch nicht durchgängig anwendbar. Im privaten Bereich und deren üblichen Hard- und Softwareumgebungen gehören Probleme zum Alltag. Die Einstellungen in der Bildbearbeitungssoftware und den Druckertreibern müssen einfach zusammen passen. Wegen allem diesen doch Unbekannten, können die daraus resultierenden inkonsistenten Farben zum Problem werden.
In der Regel ist es nur Glück und Zufall, wenn es bis zur Druckvorstufe (dem Profibereich) ein akzeptables Ergebnis gibt. Es kann festgehalten werden, dass nur konsistente Einstellungen auch konsistente Farben ergeben.

Eine Antwort wie: "... meine gedruckten Bilder sehen fast immer so aus wie auf dem Monitor", sind oft Zufall oder es werkelt bereits eine Farbmanagement-Funktion im Hintergrund; ohne Wissen des Anwenders, weil z.B. bei der Installation bereits automatisch Einstellungen vorgenommen wurden.. Gleichzeitig kann das aber auch eine Fehlerquelle für schlechte Ergebnisse beim Drucken sein, an die kaum gedacht wird.

Ausnahmefall

Nur wenn Ihr Workflow sich auf den Monitor konzentriert, nichts über einen Scanner eingelesen wird und Bilddateien entsprechend der Monitordarstellung nicht selbst gedruckt werden, können Sie sich auf die Kalibrierung bzw. Profilierung des Monitors beschränken.

Es gibt heute noch kein System, kein Hilfsmittel, welches Farben so nuanciert erkennen kann wie das menschliche Auge. Hinzu kommt das Problem, dass ein Monitor in der Regel nicht optimal eingestellt ist. Einmal weil es nicht geht und wenn doch, kommen Alterung, vor allem mangelnder Kontrast und Unkenntnis des Anwenders hinzu wie z.B. ein Monitor kalibriert werden kann.

Da der Weg bis zur Druckausgabe professionell nur durch, jetzt noch sehr teuere, Mess- und Kalibrierverfahren optimiert werden kann, ist der Weg vom Foto oder der Vorlage bis zum Endergebnis als Druck dornenreich.
Der wichtigste Unterschied besteht demnach in der Darstellung am Monitor und in einer nachfolgenden Ausgabe am Drucker. "Belichter" als Ausgabegräte sind ja für den Homebereich kein Thema.

Es muss auch daran gedacht werden, ob ein Bild (Datei) immer nur in der eigenen Arbeitsumgebung ausgedruckt werden soll oder auch ausser Haus, also auf einem anderen System ausgegeben werden soll.
Dann ist es wichtig, in der EBV-Software den eingestellten Arbeitsfarbraum im Bild mit abzuspeichern.
Beim Mac-Computer nennt sich der Arbeitsfarbraum "Apple RGB". In der IBM-PC-Windowsumgebung ist das "sRGB".

Im Home-Bereich, um den geht es ja hier, werden ebenfalls Kenntnisse über den Umfang und die Möglichkeiten benötigt, da ja immer mehr Scanner und vor allem Digitalkameras in Verbindung mit Software zur Bildbearbeitung genutzt werden.

Der engagierte private Workflow geht ebenfalls von einer Vorlage (über Scanner, Digitalkamera) über den Monitor (digitale Bildbearbeitung) zur Druckausgabe.
Diese Kette beinhaltet Konvertierungen die möglichst verlustfrei durchlaufen werden soll; also auf dem Drucker so ausgegeben werden wie sie z.B. eingescannt worden ist.
Kommen zwei verschiedene Scanner, zwei Monitore (CRT und LCD/TFT und drei Drucker (Farb-Laser, Farbtintendrucker, Farbfolien-Drucker) zum Einsatz die in Kombinationen genutzt werden, so muss für jede Kette von z.B. Scanner A, Monitor B und Drucker C eine eigene Profilierung vorgenommen werden. Nur dann ist wirklich sichergestellt, dass Ergebnisse wiederholbar sind. Dass dazu noch eine bestimmte Papiersorte und ggf. auch Tintensorte (Original oder Refill) gehört, das kann an anderer Stelle, z.B. auch unter Drucken genauer nachgelesen werden.

Zur Vereinfachung, zum Glück sollte ich besser sagen, verfügen heutige Geräte bereits über Grundeinstellungen, die dann mit dem nötigen Hintergrundwissen richtig genutzt bereits zu Beginn ein Aha-Erlebnis erzeugen können.

Farbräume - kurz erklärt

In einer Art von Diagramm wird der Darstellungs-Umfang von Hardware in einem vergleichbaren Farbraum gezeigt.
Diese jeweiligen Farbräume sind in der Grösse unterschiedlich, oft nur gering, und ermöglichen so die vergleichbare Aussage welche Farben sich decken und somit mischbar sind. Dass ein Endergebnis dadurch beeinflusst wird, ist offensichtlich; wirkt sich in der Praxis, zum Glück, aber selten dramatisch aus. Wenn Sie diesen Frust kennen: ein Print ist einfach nicht dem Monitorabbild anzugleichen, dann wissen Sie zumindest jetzt schon, dass Sie nun aktiv werden müssen um das abzustellen.
In diesen Beiträgen zur Digitalen Bildbearbeitung finden Sie mehr oder weniger ausführlich erklärt und bebildert, was Sie tun müssen um das zu ändern.

Interessant ist für Sie auf jeden Fall, den Fachartikel (Angebot im untenstehenden Kasten), zu lesen. Vielleicht ist die ganze Buchreihe von Interesse und einen Kauf wert, da im Zeitalter der "Digitalen Fotografie und Bildbearbeitung" es mehrheitlich einfach an Hintergrundwissen fehlt.

Physikalische Farbtheorie und moderne Farbmetrik. Dieser Artikel steht als kennwortgeschützte Datei im PDF-Format zur Verfügung.
- Achtung! Es ist ein Fachartikel aus:
- Handbuch der Fotografie, Band 3
- von © Jost J. Marchesi
- Verlag PHOTOGRAPHIE, Gilching
- Hinweis:Das "copyright" bezieht sich ebenfalls auf diesen Artikel wie er noch unter Farbtheorie an anderer Stelle von mir angeboten wird.

Sie werden bei vielen Arbeitsschritten immer wieder mit diesen Farbräumen, die auch als Farbprofil ausgewiesen sein können, konfrontiert. Da CRT-Monitore ihre reinen (Spectral) Farben etwas unterschiedlich darstellen, die bereits angesprochenen Phosphorwerte, gibt es die ebenfalls schon erwähnten die wieder auch nur einen quasi Farbraum darstellen.

Was im Profibereich des Umfeldes der Druckvorstufe zum täglichen Brot gehört, beginnt nun auch seit dem Jahrtausendwechsel bis in den Consumer/Home-Bereich vorzudringen. Die Anwender, vor allem im Privatbereich, sind einfach mit den vielen und kaum dokumentierten Funktionen des Farbmanagements überfordert. Schuld sind neben den Herstellern von Hard- und vor allem Software zur digitalen Bildbearbeitung, wo »das alles« ja nur ein Kinderspiel ist und eine Bilddatei nach wenigen Minuten in einer Superqualität vorliegt, auch die Endanwender selbst.
Sie sehen oft nicht ein, dass sehr viel Arbeit und oft auch Geld investiert werden muss um zu verstehen was denn Farbmanagement nun ist.

Sie nutzen das WWW, sonst würden Sie das hier nicht lesen!
Ich kann nur raten, wenn Ihnen meine knappen Erklärungen nicht reichen, Suchmaschinen anzuwerfen und suchen und wieder suchen; geben Sie Stichworte ein von Produkten, Hersteller usw.; Sie finden nicht alles und vor allem nicht schnell.

Nur wenn Ihr Workflow klar gegliedert ist, Farbräume und ICC-Profile kein Fremdwort mehr für sie ist, kommen Sie auch zu akzeptablen Ergebnissen. Das fängt ja bereits beim Import einer Grafikdatei an. aus welchem Farbraum stammt diese Datei? In welchem Farbraum soll sie konvertiert werden? Übernehmen Sie Vorgaben kann es passieren, dass Fehlermeldungen auftauchen die Ihnen nichts sagen. Haben sie im Programm zur Bildbearbeitung die für Sie richtigen Voreinstellungen eingerichtet?
Sie bekommen es u.U. mit Euroscala-Profil, ECI-RGB, Adobe-RGB, ISOcoated zu tun. Hier hilft wirklich nur sich speziell beim Hersteller der Anwendung zu informieren, falls das im Handbuch oder der (Online)Hilfe nicht zu finden ist. Mit allem diesen für Sie vielleicht nicht ganz unbekannten Themen kommen sie nur in Kontakt, wenn sie mehr wollen als nur mal ein paar Digi-Fotos etwas zu bearbeiten und auch zu drucken.

Der einzige Farbraum, mit welchem Sie heute immer wieder und i.d. Regel ohne Ihr Zutun und ohne Eingreifen zu müssen konfrontiert werden, auch Grundlage in der PC-DOS-Windows Umgebung, ist der Farbraum sRGB. Das bedeutet einfach nur: Standard, Rot, Grün, Blau.
Gleichzeitig beschreibt dieser bedingt auch kleinere sRGB-Farbraum die praktisch druckbaren Farben des spectralen RGB-Farbraumes.

Fast alle Hersteller von Hard- und Software unterstützen diesen Farbraum. Darum hat er sich mittlerweile als Standard, vor allem im Homebereich, etabliert. Der Vorteil liegt darin, dass gekaufte Farbdrucker, Programme und auch Scanner sRGB unterstützen. Wenn Ihr Monitor wie unter Test-Monitor eingestellt (profiliert) wurde, erreichen Sie bei der Hardware mit der Auswahl des Farbraumes sRGB i.d. Regel ein ICC-Profil das weit über die Hälfte aller Prints, auf einem Tintendrucker ausgegeben, zufriedenstellend ausfallen lassen!
Doch Obacht - die ganze Kette des Workflows muss stimmen.

Ähnlich ist es da auch mit dem Farbraum RGB.
Dieser (Licht) Farbraum wie ihn ein guter CRT-Monitor oder auch schon ein sehr hochwertiger TFT-Monitor bieten kann, ist ebenfalls ausserhalb eines Monitors nicht voll darstellbar. Das heisst: Nur eingeschränkt druckbar, aber ähnlich dem sRGB, der ja gerade wegen dieser Problematik geschaffen wurde.

Mit dem Farbraum CMYK kommen Sie, im Home-Bereich, kaum in Kontakt. Was an Umsetzung erforderlich ist, wird mehr oder weniger automatisch durch den jeweiligen Druckertreiber, wieder mehr oder weniger gut umgesetzt.
Vergleichen sie aber (in Diagrammen) den Umfang des additiven RGB-Farbraumes mit dem substraktiven CMYK-Farbraum erkennen sie schnell, dass allein schon vom Grössenunterschied her keine Übereinstimmung in der Darstellung und Ausgabe der Farben möglich ist.

Im Mittelpunkt steht immer der projektbezogene Referenz-Farbraum!

Geräte
 Eingabe 
Eingabe-
-----»
Profil
 Referenz-Farbraum Anzeige-
-----»
Profil
 Monitor 
|
|
-----»

Ausgabe-Profil

-----»
 Drucker 

Was unabänderlich ist:
Jedes Gerät, ob nun für die Ausgabe oder für die Eingabe, kann nur einen Teil der Gesamtheit aller Farben erzeugen. Jedes Gerät hat also einen gerätespezifischen Farbraum. Diese Farbräume müssen nun jeweils mittels "Farbmanagement" aneinander angepasst werden. Wie immer so auch wieder hier, bei der Industrie- und Verbraucherwerbung liegen Dichtung und Wahrheit oft sehr weit auseinander.

Mittels Farbmanagement können nun diese gerätespezifischen Farbräume so angepasst werden, dass zwischen allen Geräten ein möglichst geringer Farbunterschied auftritt.
Aber - der Anwender muss es wollen und die in der Software oft vorhandenen Möglichkeiten auch nutzen. Dass das alles Zeit und viel Arbeitsaufwand erfordert, sollte jedoch nicht abschrecken, da letztlich ein gutes Ergebnis für sich selbst spricht. Alles ist noch in Bewegung. Erst seit dem Jahre 2003 existieren verbindliche Standards die nun auch weltweit angewandt werden können. Dass nur gute, und somit teuere Hard- und Software auch zufriedenstellende Ergebnisse produzieren können, trotz allem theoretischen Wissen, ist Fakt.

Das RGB Farbmodell des Monitors stellt die Grundfarben Rot - Grün - Blau für die Farbmischung zur Verfügung.
Als additive Farbmischung bilden sie bei voller Deckung das reine Weiss als Farbe.

Ganz anders der (Farb-) Drucker. Dieser benutzt die subtraktive Farbmischung des CMYK-Farbmodells.
Weissanteile werden subtrahiert und ergeben in letzter Konsequenz dann die Farbe Schwarz, was nur bedingt richtig ist.
Da sich aber die Farben Cyan - Magenta - Yellow nicht wirklich zu einem reinen Schwarz subtrahieren, wird als Zusatzfarbe reines Schwarz beigemischt, Dafür steht der Buchstabe "K" = Key.

Im Farbraum sind die unterschiedlichen Farbmodelle beschrieben und können somit miteinander verglichen werden. Für die EBV, also die elektronische Bildverarbeitung, sind das die Farbmodelle RGB - CMYK - LAB und deren Farbräume.

Unter der Übersicht Bildbearbeitung ist eine Abbildung der Farbräume zu sehen.

Als Verbundsystem gibt es unterschiedliche Farbmanagement-Systeme. Eines ist z.B. "ColorSync" wie es auf den Macintosh-Computern zum Einsatz kommt.
Seit dem Erscheinen von WIN98 gibt es auch in der IBM-PC-DOS-Welt mit dem Betriebsprogramm Windows und "ICM" ein Farbmanagement System welches dem ICC-Standard (ICC = International Color Consortium) entspricht.

Am Beginn der Kette steht heute die (Digital) Kamera oder der Scanner. Eigentlich aber schon der Monitor, wenn die Bilddaten nicht aus eigener Quelle stammen.

Das Farbmanagement enthält Informationen über die in der Kette eingesetzten Geräte. Die jeweiligen Farbräume können mit einander verglichen und auf einander abgestimmt werden.
Voraussetzung ist aber, dass die Gerätehersteller auch die nötigen ICC-Profile zur Verfügung stellen. Monitorprofile sind oft auch schon in den Systemprogrammen enthalten und es kann nicht nachdrücklich genug darauf hingewiesen werden, dass die Schuld für verfälschte Farbdrucke beim Anwender liegt. Wenn der Farbausdruck so wie auf dem Monitor aussehen soll und nicht vom Zufall bestimmt wird, ist der Monitor der Ausgangspunkt.

Bei einer optimalen Abstimmung sollte der Ausdruck so wie auf dem kalibrierten Monitor aussehen. Der Idealfall - welcher auch erreicht werden kann.

Weil es so wichtig ist, verweise ich zwecks tiefergehenden Informationen zur Kalibrierung des Monitors auf die Betriebsprogramme (soweit es unterstützt wird) oder andere Programmhilfen und spezielle Literatur.
Eine Übersicht bzw. Erklärung wie das bei einem Apple-Mac® Computer geht, wird unter Colorsync mit Bildunterstützung erklärt.

Das gesamte Farbmanagement setzt demnach voraus, dass alle zur Verfügung stehenden ICC-Profile auch richtig benutzt werden.
Da das Endergebnis heute immer mehr auch ein Druckergebnis ist, kann da mit einem falschen ICC-Profil oder falscher Anwendung einiges falsch gemacht werden, z.B. Papiersorten und ganz besonders eine billige Fremdtinte für die es vom Druckerhersteller natürlich kein ICC-Profil gibt. Da muss der Anwender selber Hand anlegen.
Ganz wichtig: ICC-Profile und die jeweiligen Farbräume müssen zueinander passen. Um da flexibel zu bleiben, dürfen ICC-Profile für eine bestimmte Ausgabeform nicht mit der Bilddatei verrechnet, wie bei der Digitalisierung, sondern nur angehangen werden.

ICC-Profile:

Auf dem Mac-Computer, welcher ja keine Dateiextensionen braucht, werden die nötigen ICC-Profile als Typ "prf" und Creator "sync" erkannt.
Ab WIN98 werden dort die ICC-Profile anhand ihrer Dateiextension, " *.icc" und " *.icm" von den Programmen die ICC-Profile erkennen können, erkannt.
Da Programme unter Windows die Profile unterschiedlich erkennen, der Inhalt aber identisch ist, genügt es dann die Dateiextension umzubenennen.

Da MS-Windows, im Gegensatz zum Mac-OS mit ColorSync, immer noch keine zentrale ICC-Profilverwaltung hat, muss bei jedem Gerät das jeweilige *.icm oder *.icc Profil einzeln zugeordnet werden. Hinzu kommt noch, dass das eingesetzte Programm natürlich das Farbmanagement unterstützen muss.

Für jedes Gerät in der Kette, wenn es ausgetauscht oder nur vorübergehend gewechselt wird, muss das richtige ICC-Profil geladen oder auch neu angelegt werden.
Ein Drucker *A* z.B., kann nicht einfach durch den Drucker *B* ersetzt werden wenn man gleiche Endergebnisse haben möchte.

Natürlich sind die Hersteller diverser Geräte bemüht diesen "ganzen Ballast" möglichst zu automatisieren. Für den privaten Bereich, ohne grosse Ansprüche, sind die Ergebnisse deshalb auch mehr oder weniger zufriedenstellend - sagen die Anwender.
Wer jedoch ein bestimmtes Gerät in Verbindung mit Software oder schlechte Treiber nutzt, wo das leider nicht so ist, der weiss nun in Grundzügen wo Hand angelegt werden muss!

- hs -

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Letzte Änderung: 04/07/2010 - 12:15 Uhr