HemaPräsenz

Kleines Digital-Glossar

A B C D E F G H I J K L M N P R S T W

Additive Farbmischung:
Die drei Lichtfarben ROT - GRÜN - BLAU, auf einen Punkt oder Fläche über einander projiziert, ergeben die Farbe weiss.
Durch Filterung bzw. Mischung entsteht die gewünschte Farbe. Ein typischer Anwendungsfall ist ein CRT (Röhren) -Monitor.
Aliasing / Antialiasing: >> Stufeneffekt

Analog:
Die Aufzeichnung erfolgt variabel und wird auch so gespeichert. Auch die Belichtung von Negativ- Positivmaterial fällt unter diese Kategorie.
Analog- Digital-Wandler:
Analoge Bildinformationen werden (z.B. im PC) mittels geeigneter Hardware in digitale Signale umgewandelt.
Apple RGB:
Der vom Mac-Computer und dessen OS in der EBV bezeichnete Arbeitsfarbraum.
Pendant unter Windows ist "sRGB"
Artefakte: >> Stufeneffekt

Auflösung:
Anordnung von vertikalen und horizontalen Bildpunkten zu einer bestimmten Grösse.
Die Angabe erfolgt in Pixel per cm (ppcm) oder Pixel per Inch (ppi).

Bildbearbeitung: >> Scanner
Mit spezieller Software, sogenannten Bildbearbeitungsprogrammen, kann man ein mit der digitalen Kamera aufgenommenes Bild verbessern bzw. manipulieren.
Das gilt auch für Vorlagen, die über einen Film- oder Flachbettscanner in einen PC / Mac eingelesen werden.
Bildgrösse (ändern):
Die Änderung der Auflösung oder von Länge und Breite der Bilder, oder auch Beides.
Bitmap: >>Rasterbilder
Üblicherweise bestehen digitale Bilder aus (x) zusammen gesetzten Bildpunkten innerhalb eines Rasters.
Dafür hat man sich auf -bitmap- festgelegt.
Die Speicherung dieses Formates erfolgt überwiegend in *.jpg, *.tif, *.pcx, *.bmp und noch einigen anderen Formaten.
Für digitale Kameras wurde von Anfang an, der Kompression wegen, das Format JEPG *.jpg) eingesetzt.
BMP:
Bitmap-Format von Microsoft, unkomprimiert. Gespeichert wird nur die Pixelgrafik im Format 1:1 und ist entsprechend gross.

CCD Sensor:
Diese Buchstaben stehen für "Charge-Coupled-Device", ein lichtempfindliches und mikro-elektronisches Teil, welches das Licht in proportionale (analoge), elektrische Signale umwandelt.
Es werden zwei Arten verwendet:
Lineare CCD, wo die einzelnen lichtempfindlichen Elemente in einer Reihe angeordnet sind. Verwendung z.B. in Grossbildkameras oder Flachbettscannern.
Matrix CCD oder Flächen CCD, da sind die einzelnen lichtempfindlichen Elemente in einer planen Matrix angeordnet.
Diese sind es, welche in Digitalkameras oder auch Video-Kameras Verwendung finden.
CMYK: >> Subtraktive Farbmischung


ColorSync:
Farbmanagementsystem der Fa. Apple, Mac-OS.

Dateiformat:
Hiermit wird vom Hersteller (Kamera) oder vom Anwender festgelegt, wie Fotos/Bilder auf ein Speichermedium abgelegt werden.
Digital:
Das Basis Aufzeichnungs-System in Rechnern generell.
Es wird nur zwischen "0" und "1" unterschieden und findet zwangsläufig auch Verwendung in digitalen Kameras.
Digitalkamera:
Digitalkameras verwenden, anstelle eines normalen Films (analog) einen CCD-Chip- (digital).
Daher auch die Namensgebung auf Grund der anderen Bildaufzeichnung.
Dithern:
Verwendung findet es beim Drucken. Mit nur wenigen darstellbaren Farb- oder Grauabstufungen soll eine möglichst grosse Anzahl von Farben bzw. Graustufen interpoliert werden.
Wo eine bestimmte Anzahl von Druckpunkten der selben Farbe dicht aneinander gedruckt werden, sieht das menschlichen Auge das als einen anderen Farbton.
DPI (Dots Per Inch):
die Bezeichnung / Maß für die Auflösung eines Monitors, Druckers oder Scanners.
Monitore können z.b. zwischen 72 bis 90 dpi darstellen.

Echtfarben: >> True Color

Farbtiefe:
Bezeichnet wird hiermit die Anzahl von Bits für jeden einzelnen Pixel in einem Bild, welcher für die Festlegung seines Farbtones gebraucht wird.
Ein Pixel mit 8 Bit pro Farbe besitzt eine Farbtiefe von 24 Bit (3 x 8 Bit).
1 Bit Farbtiefe (nur schwarz oder weiss ist möglich).
4 Bit Farbtiefe (64 Farben oder 64 Graustufen).
8 Bit Farbtiefe Halbtonbild (s/w bzw. 256 Graustufen oder 256 darstellbare Farben.
16 Bit Farbtiefe (32.000 darstellbare Farben /gleichzeitig Mac Standard).
24 Bit Farbtiefe (16,7 Mio. darstellbare Farben). Diese Darstellung wird von den meisten Bildbearbeitungsprogrammen verwendet. Die Hardware dazu muss aber vorhanden sein.
30/32Bit Farbtiefe (etwa 1 Milliarde darstellbare Farben; steht aber in der Regel nur durch Interpolation zur Verfügung.
48 Bit Farbtiefe, ein Bereich wie er in der Profiumgebung erreicht werden kann.
Farbmanagement:
Farbverwaltung mit ICC-Profilen für Monitor, Scanner, Drucker.
Jedes Gerät wird in den ICC-Profilen beschrieben. Damit soll sicher gestellt werden, dass ein z.B. Foto nach dem Drucken noch genau so aussieht wie vorher auf dem Monitor.
Farbraum: >> ICC-Profile


Farbtemperatur:
Die Farben des Lichtes, gemessen in Kelvin; wichtig bei der Monitor Kalibrierung.

Gamma:
Farbverteilung der Mitteltöne zwischen dem Weisspunkt (255) und dem Schwarzpunkt (0) einer Bilddatei.
GIF:
Graphics Interchang Format.
Dieses Format kann bis zu 8-Bit Farbtiefe und 256 Farben nutzen. Häufig für Webgrafiken im Einsatz bei kleinen flächigen Motiven.
Hinzu kommt, dass eine Farbe als Transparent fest gelegt werden kann.
Gradation:
Wird in der EBV zum Korrigieren genutzt. Abstufungen der Farb- und Grauwerte. Entweder kann das ganze Bild oder jeder einzelne Farbkanal manipuliert werden.
Graukarte:
Stellt ein mittleres GRAU von 18% zur Verfügung.
Darauf sind alle Messgeräte zur Belichtungsermittlung geeicht. Unter schwierigen Lichtverhältnissen kann, wenn die Messung des vorhandenen Lichtes auf eine Graukarte erfolgt, noch ein annehmbares Ergebnis erreicht werden.

Helligkeit (Brightness / Luminanz):
Für jeden Bildpunkt wird ein Helligkeitswert pro Farbkanal (Rot, Grün und Blau) gespeichert.
Bei einer Farbtiefe von 3*8 = 24 Bit stehen jedem Kanal Werte von 0 (schwarz) bis 255 (weiss) zur Verfügung.
Histogramm:
Stellt den Tonwertumfang eines Bildes in Form von dicht an einander liegenden Balken dar. Je höher die Balken in einem Bereich, je stärker ist der Tonwert dort vorhanden.

ICC-Profil:
Eine Datei, welche die Eigenschaften eines Gerätes beschreibt.
Diese ICC-Profile von z.B. Monitor, Drucker, Scanner, werden vom Farbmanagement miteinander verglichen und angepasst.
ICM:
Image Color Management von Microsoft.
Das vergleichbare Pendant zum Apple ColorSync, aber ohne dessen Einbindung in das Betriebsprogramm.
Image:
Die englische Bezeichnung für ein Foto, Bild.
Interpolieren:
Erhöhung oder Absenkung der Bildauflösung. Hierbei werden neue Bildpunkte durch den Vergleich benachbarter Pixel errechnet.
In der Werbung (Kamera, Scanner) wird damit eine höhere physikalische Auflösung vorgegaukelt.
Das Ergebnis wirkt meist etwas unschärfer als Bilder, die mit der tatsächlichen oder auch physikalischen Auflösung einer Kamera oder eines Scanners umgesetzt wurden.
I T 8:
Karte mit Farbfeldern. Genormt zum Kalibrieren von Scannern.

JPEG:
Das meist genutzte Daten- Kompressionsformat für Bilddaten, welches bisher auch das Standard-Aufzeichnungsformat in digitalen Kameras war.
Je höher die Kompression, desto kleiner die Datei; dabei gehen auch mehr Detail-Informationen verloren.
Bei wiederholenden Speichervorgängen oder auch Vergrösserungen der Bildfläche, leidet die Bildqualität und es entstehen Artefakte bzw. der "Stufeneffekt".

Kalibrierung:
Hardwareseitige Einstellung von Farbtemperatur - Kontrast - Helligkeit am Monitor.
Kompression:
Mit Kompression bezeichnet man die Reduzierung von Daten eines Bildes, einer Datei, um den Speicherplatz möglichst klein zu halten.
Siehe auch >> JPEG und Stufeneffekt.
Die Regel lautet daher, ein Bild aus der digitalen Kamera, noch vor jeglicher Bildbearbeitung, in das TIFF-Format zu konvertieren.
Kontrast / Kontrastumfang:
Das Verhältnis zwischen den einzelnen Tonwerten eines Bildes. Ein Bild mit hohem Kontrast besteht fast nur aus schwarzen und weissen Flächen. Einen mittlerer Kontrast besitzen Bilder, deren Tonwerte ausgeglichen, dem Original entsprechend, wiedergegeben werden.
Bilder mit einem geringen Kontrast enthalten nur einen kleinen Bereich der Tonwertstufen zwischen Schwarz und Weiss.

LAB (auch L*a*b*):
Ein geräteunabhängiges System zur Beschreibung von Farbempfindungen.
Genutzt werden die Koordinaten (L*)=Helligkeit, (a*)=Rot-Grün Balance und (b*)=Gelb-Blau Balance. Die Koordinatenauswahl ist derart, dass sie etwa dem menschlichen Empfinden entsprechen.
LPI:
Line per Inch.
Die Bezeichnung für die Rasterweite beim Drucken. Ist identisch mit der weniger gebräuchlichen Bezeichnung LPC, Linien je cm.

Moiré:
Störmuster unterschiedlicher Art, z.B. beim Scannen von Vorlagen mit bestimmter Rasterung.

Newton-Ringe:
Ringförmige Lichtreflexionen.
Früher ein Problem in der Dia-Fotografie. Heute auch ein Problem beim Scannen von hochglänzenden Originalen wenn diese nicht plan aufliegen und Luft zwischen der Vorlagen-Glasscheibe und dem Original sich mit abbildet.

Pixel:
Das kleinste Element eines digitalen Bildes. Damit wird auch der einzelne Leuchtpunkt (Rot, Grün oder Blau >>RGB) auf dem Monitor bezeichnet.
PNG:
Portable Network Graphics Format.
Dieses noch wenig unterstützte und genutzte Grafikformat kann neben 8-Bit und 24-Bit auch noch 8-Bit Transparenz speichern. Eine Komprimierung wird verlustfrei gespeichert.

Rasterbilder: >> Bitmap
Gerasterte Bilder bestehen aus einzelnen Punkten (Pixel), von denen jeder feste Werte für die Angabe zu seiner Farbe, Grösse und seiner genauen Lage im Bild enthält.
Diese Art der Speicherung von Bilddaten wird auch als "Bitmap" bezeichnet.
RGB:
Buchstaben für Rot, Grün und Blau, als Primärfarben des additiven Farbsystems bekannt.
Durch eine Kombination aus diesen drei Primärfarben kann jede andere Farbe dargestellt werden. Dieses Farbmodell wird bei Digitalkameras, Scannern und bei Monitoren eingesetzt, um die menschliche Farbwahrnehmung zu simulieren.
Aus diesen drei Farben können jedoch keine Druckfarben zusammengesetzt werden, hierfür muss das " CMY(K) " Farbmodell verwendet werden.

Scanner: >> Bildbearbeitung
Text- und Bildvorlagen werden mit Flachbettscannern, Negative und Dias mit Durchlichtgeräten eingelesen.
Durchlichtaufsätze für Flachbettscanner sind nur eine bedingte Möglichkeit im Heimbereich.
Schnittstelle oder Interface/Port:
Das wichtigste Detail an einer digitalen Kamera, jetzt in Bezug auf die Direktverbindung mit z.B. einem PC.
Der serielle Port war und ist auch heute noch die verbreitetste Schnittstelle an digitalen Kameras um die Bilddaten direkt nach aussen zu übertragen.
Hinzu gekommen ist der USB-Port, welcher einen schnelleren Datentransfer ermöglicht.
Hochwertige digitale Kameras verfügen z.B. noch über eine SCSI-Schnittstelle oder einen Videoausgang.
Bei digitalen Kameras mit Wechselspeicher, heute die Regel, besteht ausserdem noch die Möglichkeit, je nach Speichermedium der Kamera, das Speichermodul getrennt von der Kamera auszulesen.
Schwarzpunkt:
Der dunkelste Bereich in einem Bild.
Wird bei der Bildmanipulation bzw. der Tonwertkorrektur in der EBV genutzt. Der Schwarzpunkt, Wert=(0), sollte möglichst am Ende der Scala im Tonwertbereich liegen.
sRGB:
Standardisierter Farbraum, wie er in der EBV von Microsoft und überwiegend Adobe und HP verbreitet eingesetzt wird.
Stufeneffekt: >> Aliasing
Im Bild sichtbare stufen- oder treppenartige Absätze anstelle gerader Aussenlinien / Kanten im (digitalen) Bild.
Diese Stufen bilden sich durch eine geringe Auflösung des Aufnahmemediums oder auch durch zu starker Vergrösserung des digitalen Bildes.
Substraktive Farbmischung:
Dem Farbspektrum des weissen Lichtes werden durch Filterung mit den Komplementär-Farben CYAN - MAGENTA - GELB bestimmte Farbanteile entzogen bis die gewünschte Farbe übrig bleibt.
Bei voller Filterung ist kein Licht mehr vorhanden, es entsteht bzw. verbleibt SCHWARZ.

TIFF:
Tagged Image File Format. Verlustfreie Speicherung
Gespeichert werden u.a. auch neben den Farbinformationen, eingestellte Auflösung und Maskenkanäle.
Thumbnail:
Eine vom Englischen stammende Bezeichnung für sehr kleine Vorschaubilder.
Tonwertkorrektur:
In den Farbkanälen eines Bildes die Helligkeitsverteilung ändern.
Optimal so, dass der Weisspunkt (255) und der Schwarzpunkt (0) dann am Ende der möglichen Tonwertspreizung liegen.
True Color: >> Echtfarben
Die Farbdarstellung mit einer Farbtiefe von 24 Bit (16,7 Millionen Farben) wird auch als "True Color" oder Echtfaben-Darstellung bezeichnet.
TWAIN:
Ein spezielles Protokoll für den Austausch von Informationen zwischen Computer und einer Digitalkamera die das unterstützt oder, bekannt geworden, zum Datenaustausch mit einem Scanner.

Weissabgleich:
Anpassung eines Gerätes an die Farbtemperatur des Lichtes.
Bei einer Digitalkamera z.B. wird diese auf eine möglichst weisse Fläche gerichtet. Durch Speicherung des Ergebnisses werden die Werte von ROT - GRÜN - BLAU auf einander abgestimmt.
Wie beim Glossarpunkt "Graukarte", kann analog dazu auch ein Blatt weisses Papier benutzt werden.
Weisspunkt:
Der hellste Bereich in einem Bild.
Wird bei der Bildmanipulation bzw. der Tonwertkorrektur in der EBV genutzt. Der Weisspunkt, Wert=(255), sollte möglichst am Anfang der Scala im Tonwertbereich liegen.

- hs -

© 1996-201q  «»  http://old-schulte.de/

Letzte Änderung: 04/07/2010 - 12:14 Uhr